Es geht los

November 2, 2011 § 3 Kommentare

Morgen Nachmittag geht es endlich los nach Indien! Viele Leute haben mich gefragt, was ich da denn genau mache. Das ist eine sehr berechtigte Frage, die allerdings nicht ganz einfach zu beantworten ist. Dies sind zunächst die Fakten:

Ich leiste für 6 Monate einen Freiwilligendienst bei dem Projekt PLANT India („Participatory Learning Action Network and Training“) in Atrambur, ein Vorort von Chennai (früher Madras). Über die deutsche Organisation „Youth Action for Peace – Christlicher Friedensdienst e.V.“ habe ich mich über sehr viele mögliche Projekte weltweit informiert, bei denen man einen Freiwilligendienst leisten kann und dieses war von der Beschreibung her dasjenige, von dem ich das Gefühl hatte, mich dort am besten einbringen zu können.

Projektbeschreibung ist allerdings nicht gleich Projektbeschreibung. Die Beschreibungen, auf die YAP verweisen, befinden sich auf der Website von FSL-India („Field Service and Intercultural Learning“), wo das Projekt unter dem Titel „Eco Tourism“ vorgestellt und mit folgenden Arbeitsbereichen beschrieben wird:

  • Creating a database of information of the surrounding area
  • Training and working with the local community in order to involve them in active participation.
  • Raising environmental and cultural preservation awareness
  • Setting up and running the Eco Tourism project
  • Making a web site and promoting eco tourism as a form of livelihood for the local community.

The main fields of work are: art, traditional life, sights, environmental awareness, food, agriculture, industry, medicine, landscape, outdoor activities, religion, and spiritual experience. Each of those fields is divided into more sub fields. You will be working in a small team or individually to complete the database. The work will include site-based research therefore experience in this and the ability to write reports is needed.

In der Projektbeschreibung, die mir das Projekt vor Ort (PLANT India) gegeben hat, taucht der Begriff „Eco Tourism“ allerdings nicht auf. Stattdessen beinhaltet die Beschreibung vor allem die Renaturierung und Naturschütz an den Küstengebieten, den Aufbau künstlicher Korallenriffe und Firschbecken, um die Fischbestände wieder zu erhöhen. Allerdings, so die Aussage des Leiters der Einrichtung, könnte ich mich auch gerne in den anderen Arbeitsbereichen des Projektes beteiligen. Ganz allgemein geht es dabei darum, neue Beschäftigungsmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung zu erschließen und durch Bildung den Lebensstandard zu erhöhen.

Nimmt man all diese Beschreibungen zusammen, könnte meine Arbeit in dem Projekt so ziemlich alles mögliche umfassen. Ich hoffe vor allem, mit verschiedenen Beteiligten dort über die Aktivitäten sprechen zu können, zu netzwerken und die Kultur und die Natur vor Ort studieren und dokumentieren zu können. Meine erste Aufgabe wird wohl sein – soviel hat mir der Projektleiter schon verraten – nach den künstlichen Korallenriffen zu tauchen und Unterwasservideos davon zu drehen. Sobald es da etwas zu sehen gibt, lade ich sie natürlich hoch und lass es euch wissen.

Je näher der Abflug kommt, desto mehr Vorfreude kommt auf! All das Geld, das ich für die Aktion ausgegeben habe, für Impfungen, die Anschaffung einer ganzen Hausapotheke, die Flüge, die Unterkunft, etc. sind jetzt vergessen und ich freu mich einfach das, was kommt! Am 6.11. um 17:30 werde ich planmäßig in Chennai am Flughafen ankommen. Sobald ich dort einen Internetzugang finde, werde ich weiteres berichten.

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